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gemerkt
"Ich hasse Hausarbeit! Man macht die Betten, man macht den Abwasch - und ein halbes Jahr später fängt man wieder ganz von vorne an." (Joan Rivers)
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recht haben - recht bekommen - trotzdem pleite
unterm strich betrachtet, hat es sich für mich überhaupt gar nicht gelohnt, meinen gatten auf trennungs- und kindesunterhalt zu verklagen.
hätte ich mal brav die schnauze gehalten, weiter gekuscht und mich mit den großzügigen 300 euro monatlich zufrieden gegeben. für oktober, november und dezember erhielt ich eine nachzahlung in höhe von 908 euro. meine anwaltkosten belaufen sich bislang auf 1700 euro. der ex hat dafür gesorgt, dass kind1 aus seiner krankenkasse/familienversicherung rausfliegt, ich muss sie rückwirkend selbst versichern (1300 euro). macht also ungefähr 3000 euronen kosten.
im februar wird der unterhalt eh neu berechnet. bis dahin habe ich dann also 3750 euro erhalten. wenn man jetzt die 3000 euro folgekosten abzieht, bleiben 750 euro für 5 monate übrig, macht also 150 euro im monat.
man muss sich die zahlen mal auf der zunge zergehen lassen (da ist man echt satt, was ja auch gut ist, schliesslich muss man dann nicht mehr so viel lebensmittel kaufen).
das beste ist noch, dass der ex den unterhalt von "seinen" ersparnissen zahlt, "muss er dann hinterher nicht mehr mit mir teilen" war der o-ton am ende unserer verhandlung vor dem amtsgericht.
wie lösen andere denn derartige probleme? mit der axt? *hasskappe*
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