gemerkt "Ich hasse Hausarbeit! Man macht die Betten, man macht den Abwasch - und ein halbes Jahr später fängt man wieder ganz von vorne an." (Joan Rivers)



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on my desk 30.11.2008

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undankbare tochter

meine mutter ist eine ganz wunderbare schneiderin. sie näht röcke, kleider, mäntel, pyjamas - in den edelsten stoffen, den außergewöhnlichsten mustern und schreckt auch vor den kompliziertesten schnitten nicht zurück.

sie ist stets ausgesprochen schick und extravagant gekleidet und eine sehr auffällige, attraktive erscheinung.

das bin ich nicht. zu ihrem grossen leidwesen. ich trug als jugendliche gern geflickte jeans, gefärbte malerlatzhosen und herren-unterhemden und pastelltönen.

im grunde hat sich mein stil seither nicht sonderlich verändert. ich laufe immer noch eher "schlumig" durch die gegend.

zu meinem sechsundvierzigsten geburtstag schenkte mir meine mutter einen selbstgenähten rock aus wunderbarem, weissen crinkle-stoff. ein traumrock, der wie angegossen passt. "da kannst du ALLES zu tragen, susan" freute sie sich.

nun war gestern der erste richtig heisse abend und ich war mit meinem freundinnen zum essen verabredet - also ein willkommener anlass, das gute stück vielleicht mal auszuführen. röckchen an, bluse drüber, farblich passende clogs - super. aber ich fühlte mich irgendwie verkleidet und fand ausserdem, dass ich aussähe, wie mindestens grösse 46, jedenfalls so von vorne betrachtet.



dann tauschte ich die bluse gegen ein weisses tshirt. schon besser. noch authentischer fühlte ich mich, als den rock gegen eine jeans tauschte und mir abschliessend mein lieblingskleid (ein grünkariertes schürzenkleid von zero) drüber warf.

ganz ich halt.



sorry mutti.
1.7.09 16:02
 



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